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seltsame Begegnung...

Tja, wie soll ich's anders ausdrücken? Hab spaßeshalber mal nen Blog von jemandem in nem Forum angeschaut und war doch ziemlich überrascht, denn die Situation, in der sich die besagte Person befindet, sowie seine Ansichten ähneln den meinen doch sehr, weshalb ich auf den Blog als erstes mal ein Lesezeichen gekloppt hab' und als zweites versuche mir einen Begriff einzuprägen und zu verinnerlichen, den der Schreiber definiert hat: "intuitiver, realitätsferner Optimismus" Wer sich genötigt fühlt den Eintrag oder die Definition zu lesen kann das auf folgendem Blog tun (Eintrag vom 28.1.): http://myblog.de/jonn-irmengard/ Ich hoffe der Schreiber hat nichts dagegen, dass ich die Adresse einfach hierher setze, falls doch kann er mir gerne eine scheuern, sollte er mir mal begegnen, gemessen an meinen sonstigen Standardtagen wäre das sicherlich mal eine interessante Abwechslung... Gut, was soll's, einer nicht zu verachtenden Menge Selbstmitleid fröhne ich derzeit schon in Besagtem, von daher muss ich das jetzt ja nicht unbedingt noch weiter ausbreiten...

Was gibts zu erzählen? Ajo, bezugnehmend auf den vorletzen Eintrag, die erste Möglichkeit ist eingetreten, alles wie immer, allerdings haben sich die Karten mittlerweile geändert. Beim lieb haben ist es bei ihrer Seite nicht geblieben, bei meiner leider schon und die letzten Tage entwickelten sich zusätzlich dazu dann auch nochmal sehr seltsam, weshalb ich mir nicht wirklich sicher bin ob es so genial wäre, wenn es sich auf meiner Seite ändern würde, auch wenn ich nach wie vor der Meinung bin, die ewige Einsamkeit satt zu haben und eine Veränderung dieses Zustands im Interesse meiner Birne liegt (oder wenigstens liegen sollte) was letztlich draus wird würde mich schon interessieren, da ich mich, was den Sektor Liebe angeht, momentan mal so richtig scheiße fühle. Warum? Ganz einfach, weil's auf dem Sektor aussieht wie auf dem Sektor Freundschaft. Gut, damit ich jetzt nicht nochmal von Pontius zu Pilatus latsche die Erklärung dafür. Ich habe mir angesichts des mittlerweile öfter angesprochenen Mädchens mal die Frage gestellt was Liebe eigentlich ist, zumal momentan zu allem Überfluss 3 Leute die ich zu meinem Freundeskreis zähle frisch verliebt sind und es da nicht ausbleibt mit der Thematik konfrontiert zu werden. Erschreckenderweise stellte sich allerdings nicht eine Antwort, von einer Vermutung oder wenigstens einem guten Gedanken ganz zu schweigen, ein, sondern eine noch erschreckendere Frage: "Was ist eigentlich Freundschaft und was schätze ich an meinen Freunden?" Gut, mag man jetzt denken, die Frage ist jetzt nicht wirklich erschreckend. Tja, das Problem war nur, dass ich für absolut keinen meiner Freunde auch nur den Hauch einer Ahnung hatte. Schlimmer noch, ich kam zum Schluss, dass es auf dieser verdammten Welt niemanden gibt, der für mich einzigartig ist. Jeden meiner Freunde (hab' ich eigentlich das Recht, sie nach dieser Erkenntnis überhaut so zu nennen?) konnte ich nur über Attribute erklären, die ihn in keiner Weise zu etwas besonderem machen. Ich dachte zum Beispiel an jemanden, den ich schon sehr lange kenne und erkannte, dass ich ihn nach spätestens zwei Wochen vergessen hätte und mich nur durch bestimmte Situationen an ihn erinnern würde. Diesen Gedanken konnte ich dann ausnahmslos auf jede Person beziehen, die mir einfiel, sei's nun einer aus unserem Spieleclub, bei dem ich merken würde, dass er nichtmehr da ist, weil er unsere Cyberpunkgruppe leitet, oder sogar meine Mutter, ich habe das Gefühl, ich würde sie wirklich nur vermissen, wenn ich daran denken würde meine Wäsche selbst waschen zu müssen oder nichts warmes auf dem Tisch zu haben, wenn ich nach Hause komme. Insgesamt führte mich das zu dem vorläufigen Schluss, dass ich eigentlich ein absolut gefühlskaltes, unsensibles, asoziales Stück Dreck sein müsste. Seltsamerweise ist das falsch, denn ich bin nichts von alle dem, soweit ich mich versuche realistisch einzuschätzen. Gefühlskalt bin ich z.B. nicht, eher gefühlsüberlastet, meistens bei Banalitäten (ein Punkt, der mich oft sehr stört). Unsensible bin ich noch am ehesten, weil ich zwar oft versuche Anteil zu nehmen, aber dabei nicht immer die richtigen Worte treffe und mir manchmal auch gar nicht sicher bin, ob ich das was ich sage oder schreibe eigentlich ernst meine. Asozial bin ich aber noch am wenigsten, wenn dem so wäre würde es wohl nicht so viele Leute geben, die mich als Freund sehen. Was also bin ich? Der Schluss zu dem ich kam sieht so aus, dass ich ein Egozentriker bin, dessen Fähigkeiten auf Gefühlsebene aus Hass, Wut, Trauer und Gier bestehen und es scheint mir leider die Wahrheit zu sein.
Egozentriker bin ich auf jeden Fall, da ich in meinem Denken und Handeln zumeist erst an meinen Vorteil denke, muss ich also nicht weiter ausbreiten.
Hass fällt vielleicht noch am ehesten heraus, da es in der Natur der oben beschrieben Unwichtigekeit anderer Leute für mich liegt, dass ich soetwas durchaus (auch mal schnell) vergessen kann.
Wut hingegen passt sehr gut auf mich, da sie ein einfaches Gefühl ist, man sucht sich jemanden, den man im Moment nicht mag und hackt in beliebiger Art und Weise, über einen beliebig langen oder kurzen Zeitraum, öffentlich oder für sich auf ihm herum.
Trauer geht auch sehr gut, da ich des öfteren depressiv und/oder traurig bin. (Eigentlich könnte man auch anführen, dass ich mich in einem Dauerzustand davon befinde, der nur in der Stärke der Depression variiert.) Die Depression stellt hierbei vermutlich meine Enttäuschung über mein Leben dar und die Trauer ein Ventil für den Mist, den ich sehe und tue, aber nicht an den richtigen Stellen zum Ausdruck bringen kann.
Als letztes dann noch die liebe Gier. Habgier nimmt in meinem Leben leider auch einen recht großen Platz ein und erstreckt sich dabei über alle möglichen Bereiche, von irgendwelchen Dingen, die ich haben will, ob ich sie nun brauch oder nicht, nur weil ich sie irgendwie cool finde, bis hin zu Menschen, die ich auf die eine oder andere Weise besitzen will.

Gut, jetzt hab ich mich mal wieder richtig ausgekotzt *hat gegen Ende total den Überblick verloren*.... vielleicht schreib ich ja auch so mal wieder etwas mehr, macht wieder Spaß...

*hört: so ziemlich alles, was die Hauseigene Depriabteilung zu bieten hat*

14.2.07 18:37
 


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